Am 30. Juli geht es los nach Uruguay. Eine kleine Odyssee. Viel zu spät kommen wir am Flughafen in
Curitiba an und statt so schnell wie möglich zum Gate zu kommen, müssen wir
Laura noch ein Flugticket kaufen. Ihr Flug ging schon eine Stunde früher…in der
ganzen Vorbereitungen hatten wir immer nur auf mein Ticket geschaut und waren
davon ausgegangen, dass Sie auf denselben Flieger gebucht wurde. Es fand davor
nämlich aufgrund des Zusammenbruchs der uruguayischen Fluggesellschaft PLUNA
schon eine Umbuchung auf TAM statt. Glücklicherweise gibt es aber noch genug
Plätze und nachdem wir dann schließlich zweimal ausgerufen werden schaffen wir
es auch noch in das richtige Flugzeug nach São Paulo. Dort geht´s dann durch
die Migration wo sich die nächste Hürde vor uns erbaut. Laut den Herren und
Damen der Migrationsbehörde waren wir in Brasilien nie über unser
Studentenvisum registriert, sondern nur als Touristen, aber schließlich können
die netten Leute dann auch dieses Problem klären und wir sitzen endlich im
Flieger nach Montevideo.
Dort kommen wir schließlich irgendwann nachts in dem super
neuen Flughafen an und werden unglaublich herzlich von Cecilia, einer Freundin
von uns mit der wir in Curitiba zusammen studiert haben und ihren Eltern
empfangen. Sie machen mit uns gleich eine kleine Sightseeing Tour durch
Montevideo bei Nacht. Es ist eisig kalt und Laura und ich schlafen mit dickem
Pulli, Schal und Mütze.
Am nächsten Morgen schälen wir uns schließlich aus den
Betten und machen eine Tour durch das historische Zentrum von Montevideo. Eine
super schöne Stadt, die uns beide unglaublich an südeuropäische Städte, wie
z.B. Rom erinnert.
Am nächsten Tag
nehmen wir an einer Führung durch den Regierungspalast teil. Ein
unglaublicher Bau, mit einer grandiosen Architektur, entworfen durch einen
italienischen Architekten. Im Inneren
eine riesige wunderschöne Marmorhalle, die in Farben leuchtet, dass man denken
könnte der Steinboden wäre angemalt, dem keineswegs so ist, denn es ist
durchweg Marmor, in den unterschiedlichsten Tönen.
Am darauffolgenden Tag geht’s schließlich noch an den Strand
von Montevideo, der im Sommer sicherlich unglaublich schön ist und von wo man
gewiss einen wunderbaren Blick auf den Rio de La Plata werfen kann, diese bleibt
uns aber verwehrt, da der Fluss von Nebel eingehüllt ist. Wir treffen
schließlich noch Damian, einen Freund aus Freiburg, der gerade in der deutschen
Botschaft in MV ein Praktikum macht.
Viel zu schnell geht unsere Zeit in Montevideo und mit
Cecilia und ihren Eltern vorbei. Wir kommen gewiss noch einmal im Sommer um dann
auch einen Abstecher in das mittlerweile weltweit bekannte Punta del Este zu
machen, wo nicht nur Shakira, sondern sogar deutsche Vips wie Michael
Schuhmacher ihr Ferienhäuschen haben.
Mit einer Fähre geht´s von Montevideo über den Rio de la
Plata nach Buenos Aires….Da der Nebel anhält bekommen wir während der Fahrt von
der Außenwelt nicht wirklich viel mit….

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